Verzerrte Berichterstattung: So bebildert der NDR Clan-Gewalt in Schweden!
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Die Bandenkriminalität in Schweden eskaliert dramatisch, so dass nun in Betracht gezogen wird, das Militär einzusetzen. Das verkündete der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson in seiner am Donnerstag im Fernsehen übertragenen Rede.
Auffällig: Viele Medienhäuser ließen die zwei wichtigsten Zitate des Präsidenten aus. Den vorläufigen Höhepunkt einer verzerrten Berichterstattung bietet der Norddeutsche Rundfunk (NDR).
Kristersson sagte: „Es sind eine verantwortungslose Einwanderungspolitik und eine gescheiterte Integration, die uns hierher gebracht haben.“ – eine offensichtlich zu brisante Aussage, um zitiert zu werden?
Der Politiker fügte hinzu: „Die schwedische Gesetzgebung ist nicht auf Bandenkriege und Kindersoldaten ausgelegt.“
Beide Zitate wurden von der Deutschen Presse-Agentur durchaus aufgegriffen, die einschlägigen Nachrichtenportale haben aber darauf verzichtet: Der Spiegel, n-tv, der Stern, die FAZ, die Zeit, die Welt, die Berliner Zeitung, das ZDF, der Deutschlandfunk und der ORF ließen diese entscheidenden Zitate aus – die Gründe hierfür bleiben unklar.
Der NDR zeigte in einem Bericht zum Thema „Bandenkrieg in Schweden“ offenkundig einheimische schwedische Jugendliche während einer Pause am Rande eines Fußballfelds.

In der Nähe von Uppsala, Schweden, verlor eine 25-jährige Frau durch eine Explosion ihr Leben.
Mehr NIUS: Clan-Kriminalität außer Kontrolle: Schweden schickt das Militär in die Städte
Nach jüngsten Konflikten zwischen rivalisierenden Banden, bei denen drei Menschen ihr Leben verloren, äußerte sich Kristersson besorgt und betonte seine Absicht, das Militär um Unterstützung zu bitten. In einer Fernsehansprache versicherte er der Nation, dass seine Regierung entschlossen sei, gegen diese wachsende Bedrohung vorzugehen. Kristersson kündigte an, Bandenmitglieder „zu verfolgen, zu besiegen und vor Gericht zu stellen“. Er warnte, dass schwedische Bürger, die sich an solchen Verbrechen beteiligen, mit harten Strafen rechnen müssen, während ausländische Staatsbürger möglicherweise abgeschoben werden.

Gewaltexzesse von Banden sind in Schweden an der Tagesordnung.
Die Gewalt, insbesondere Schießereien und Explosionen, hat in Schweden in den letzten Jahren zugenommen. Ein interner Konflikt im kriminellen Foxtrot-Netzwerk könnte eine der Hauptursachen für diese Eskalation sein. Kristersson kritisierte die bisherige Politik und machte sie für die aktuelle Situation verantwortlich. Er wies darauf hin, dass eine fehlgeleitete Einwanderungspolitik und mangelnde Integration zu dieser Krise beigetragen haben. Kriminelle Banden nutzen die Ausgrenzung und Parallelgesellschaften, um junge Menschen zu rekrutieren und auszubilden.
Als Reaktion auf diese Herausforderung plant die Regierung, sowohl die Migrations- als auch die Kriminalpolitik zu überarbeiten. Es ist geplant, mehr Jugendgefängnisse zu bauen und junge Straftäter von Erwachsenen zu trennen. Kristersson betonte auch die Bedeutung des Schwedischlernens für alle Kinder in sozial benachteiligten Gebieten.
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