Nach „der Islam gehört zu Deutschland“: Ex-Bundespräsident Wulff warnt jetzt vor Steinzeit-Islam!
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„Der Islam gehört zu Deutschland!“ Er sagte den umstrittensten Islam-Satz eines deutschen Politikers, jetzt warnte der frühere Bundespräsident Christian Wulff auf der Islamkonferenz von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor importiertem Antisemitismus aus der islamischen Welt.
Die Wurzeln muslimischen Judenhasses reichten tief in die Geschichte dieser Religion zurück, sagte Wulff nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf der Konferenz und mahnte zu einer ehrlichen Bestandsaufnahme „antisemitischer Inhalte im Islam“. Judenhass sei in vielen Teilen der islamischen Welt fester Bestandteil der Erziehung. Der Koran zeichne stellenweise ein „Zerrbild des Judentums“.
„Wir müssen den Import von Antisemitismus verhindern“
Es müsse allen klar sein, dass man nicht mehr im Medina des siebten Jahrhunderts lebe, als der Prophet Mohammed Juden töten und vertreiben ließ, sondern an der Schwelle zum Jahr 2024.

Christian Wulff, ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, und Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin des Innern und Heimat, nehmen an der Deutschen Islamkonferenz teil.
„Wir müssen den Antisemitismus ebenso bekämpfen, wie wir den Import von Antisemitismus verhindern müssen“, sagte Wulff und wiederholte seinen Satz „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“
Wie das Herauslösen der antisemitischen Tendenzen aus dem Islam und der geforderte Importstopp für Antisemitismus funktionieren soll, sagte Wulff nicht. Überhaupt blieb die Konferenz bei Konsequenzen aus den referierten Bestandsaufnahmen eher unkonkret. Auch Faeser erklärte, dass auf Israel bezogene Ressentiments unter Muslimen in Deutschland deutlich verbreiteter seien als in der übrigen Gesellschaft. Das sei wissenschaftlich erwiesen. Gleichwohl dürfe man Muslime nicht unter Generalverdacht stellen.
Die Realität in Deutschland ist eine andere
Es sei Aufgabe der Islamverbände, sich laut und deutlich gegen Antisemitismus auszusprechen. Aber: Muslime dürften nicht für den Terror der Hamas in Haftung genommen werden. „Wer jetzt Stimmung gegen Muslime macht unter dem Vorwand des Antisemitismus, der will uns spalten und nicht einen.“ Rechtsextremismus sei „eine der größten Bedrohungen unserer Demokratie“, wiederholte Faeser, um im gleichen Atemzug zu fordern, dass das Freitagsgebet in den Moscheen „frei von Hassbotschaften bleiben“ müsse. Sie kann das nur als Forderung für die Zukunft gemeint haben, denn die Realität ist auch in Deutschland seit langem eine andere.
Erst kürzlich hatte der Präsident der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, in einer Freitagspredigt Israel als „einen rostigen Dolch in der muslimischen Welt“ bezeichnet.

Ali Erbas sagte in seiner Freitagspredigt am 13. Oktober, Israel sei „ein rostiger Dolch“, der „im Herzen der islamischen Geographie“ und Muslime auf verschiedenste Arten „unterdrückt“ hätte.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums entsendet Diyanet rund 1000 Imame nach Deutschland. Sie wolle diese Praxis beenden, sagte Faeser. Dazu müsse allerdings erst ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden. Derzeit gibt es etwa 20 Prozent der Imame, die eine Ausbildung in Deutschland absolviert haben.
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Ralf Schuler
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