Es sollten Linksextreme prämiert werden: Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sagt die Verleihung des Buchhandlungspreises ab.
In einer Pressemitteilung heißt es:
„Die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises sollte am 19. März 2026 erstmals im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden, in einem konzentrierten, würdevollen Festakt. Nun droht aber die Debatte um die Nicht-Berücksichtigung von drei Juryvorschlägen den eigentlichen Sinn der Veranstaltung – nämlich die Auszeichnung und Ehrung unabhängiger Buchhandlungen – zunehmend zu überlagern. Eine angemessene Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger scheint in einem solchen Kontext kaum noch möglich. Daher sagen wir die diesjährige Veranstaltung zum Buchhandlungspreis am 19. März 2026 ab. Die ausgewählten Buchhandlungen werden Preisgeld und Urkunde auf direktem Wege erhalten. Die Bekanntgabe der Hauptpreise wird in gesonderter Form erfolgen.
Wir werden zudem zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Diskussion im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung über Kunst- und Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise einladen.“
Worum geht es?
Jeweils mindestens 7.000 Euro erhält der Großteil der im Rahmen des Deutschen Buchhandlungspreises prämierten Buchhandlungen. Über 100 Geschäfte prämiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dieses Jahr.
Weil Weimer die drei linksextremen Buchläden „Schwankende Weltkugel“, „The Golden Shop“ aus Bremen und „Rote Straße“ von der Liste strich, gab es einen linken Aufschrei. Der kulturpolitische Sprecher der Grünen, Sven Lehmann, sprach von „politischer Willkür“. Weimers Verhalten wäre „autoritär“. Die SPD-Bundestagsfraktion berief „kurzfristig“ ein „Fachgespräch über Freiheit in der Kultur“ ein. Die Süddeutsche Zeitung schrieb, Weimers Verhalten wäre „schädlich“. Die Buchhandlungen kündigten eine Klage an.
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